AG DemenzNetz Spandau

Innerhalb des durch die Robert Bosch Stiftung bewilligten und geförderten Projektzeitraumes konnten nicht alle Ziele des Projektes DemenzNetz Spandau erreicht werden. Um die Ziele des bezirklichen Netzwerkes fortzuführen, weiterzuentwickeln und nachhaltig im Bezirk zu verankern, hat sich am 29. Mai 2012 die AG „DemenzNetz Spandau“ konstituiert, um auch zukünftig angemessen auf die Herausforderung Demenz zu reagieren.

Ziele werden auch weiterhin sein, Verständnis und Unterstützung für die Betroffenen und deren Angehörige zu befördern und eine weitere Verbesserung der medizinischen und pflegerischen Versorgung im Bezirk zu erreichen.

Anliegen der Arbeitsgruppe, um eine weitere Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit Demenz und ihrer Angehörigen zu erreichen, sind unter anderem:

  • Die Einrichtung von Schutzräumen für Menschen mit Demenz, wie sie bereits im Februar 2011 beispielhaft in Charlottenburg-Wilmersdorf von dem Gerontopsychiatrischen-Geriatrischen Verbund Charlottenburg-Wilmersdorf e.V. in Kooperation mit der Polizei und dem Bezirksamt aufgebaut wurden.
  • Erarbeitung von Leitlinien für die Mitarbeit neu gewonnener Partner im DemenzNetz Spandau
  • „Demenzfreundliches Krankenhaus“ / „demenzfreundliche Arztpraxen“
    Die Teilnehmer wünschen sich eine Verbesserung der Behandlung und Betreuung demenziell erkrankter Patientinnen und Patienten in den Spandauer Akut-Krankenhäusern. Lange Wartezeiten für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen sollten sowohl in den Arztpraxen wie in der Notaufnahme im Krankenhaus vermieden werden.
  • Erarbeitung eines niedrigschwelligen kultursensiblen Angebotes zur Unterstützung von Menschen mit Demenz und ihrer Angehörigen im Bezirk
  • Trotz oder gerade ob der Aufgeschlossenheit einzelner Supermärkte und Apotheken gegenüber dem Thema Demenz, wurde angeregt weitere Schulungen für den Einzelhandel zu initiieren. Es soll eruiert werden, inwieweit die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im öffentlichen Nahverkehr im Umgang mit an Demenz erkrankten Menschen geschult werden oder ob auch hier ein Schulungsbedarf besteht. Gleiches gilt für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Polizei und Feuerwehr.

 

 

 

Weitere Informationen
Tel. (030) 90279 4035