teilstationäre und vollstationäre Einrichtungen

Zu den teilstationären und stationären Einrichtungen gehören die Angebote der Tagespflege, der Kurzzeit- und Verhinderungspflege, die vollstationären Pflegeeinrichtungen sowie die Krankenhausversorgung ebenso wie das Angebot der Betreuten Pflegewohngemeinschaften.

 

Tagespflege

Die Tagespflege entlastet pflegende Angehörige und bietet dem Pflegebedürftigen einen Tagesablauf außerhalb seines Zuhauses. Morgens wird der "Tagesgast" vom Fahrdienst der Tagespflege abgeholt und am Nachmittag wieder zurückgebracht. Der Tag gestaltet sich kurzweilig: Neben Angeboten wie Gedächtnistraining, Spielen, Basteln und Gymnastik wird auch gemeinsam Mittag gegessen, Kaffee getrunken und auch mal ein Ausflug gemacht. Zeit für ein Nickerchen in Ruhe bleibt selbstverständlich auch.

Die teilstationäre Pflege kann ein bis sieben Mal pro Woche in Anspruch genommen werden und versteht sich als Angebot zusätzlich zur häuslichen Versorgung durch die ambulante Pflege.

Hier finden Sie Einrichtungen, die Mitglied im Gerontopsychiatrischen Verbund Spandau sind.

 

Kurzzeit- und Verhinderungspflege

Für den Fall, dass die häusliche Pflege durch eine private Pflegeperson vorübergehend nicht gewährleistet werden kann, gibt es das Angebot der Kurzzeit- und Verhinderungspflege.

Vorübergehend heißt z.B. die Pflegeperson muss ins Krankenhaus, will in Urlaub fahren oder ist anderweitig verhindert und erst danach wieder zum Einsatz bereit. Dann kann die Pflege "rund-um-die Uhr" in einer stationären Einrichtung durchgeführt werden. Neben der allgemeinen Pflege werden auch Beschäftigungs- und therapeutische Angebote geboten. Der Pflegegast wohnt in dieser Zeit allein oder zu zweit in einem Zimmer mit eigenem Duschbad. Ein gemeinsames Wohnzimmer, in dem auch zusammen gegessen und Gemeinschaft erlebt werden kann runden das Angebot ab.

Die Kurzzeit- und Verhinderungspflege kann - sofern möglich - auch im eigenen Zuhause stattfinden.

Hier finden Sie Einrichtungen, die Mitglied im Gerontopsychiatrischen Verbund Spandau sind.

 

Stationäre Pflege

Den Umzug in eine stationäre Pflegeeinrichtung erwägen Pflegebedürftige, wenn die familiäre Betreuung nicht mehr möglich ist oder die "rund-um die-Uhr" Versorgung einfach selbst gewünscht wird. Der Bewohner soll so selbstbestimmt wie möglich sein Lebensumfeld in der Pflegeeinrichtung gestalten. Der Bewohner lebt in einem Einzel- oder Doppelzimmer mit eigenem Duschbad. In der Regel können eigene Möbel und liebgewordene Bilder oder Wohnaccessoires mitgebracht werden. Geselliges Beisammensein, Hilfe durch Pflegepersonal je nach Bedarf und auch Therapieangebote durch Krankengymnasten und Ergotherapeuten werden geboten.

Auch die Versorgung im Krankenhaus gehört zur stationären Pflege.

Hier finden Sie Einrichtungen, die Mitglied im Gerontopsychiatrischen Verbund Spandau sind.

 

Wohngemeinschaften

Eine besondere Form des gemeinschaftlichen Wohnens bilden die ambulant betreuten Wohngemeinschaften oder Pflegewohngemeinschaften für Menschen mit körperlichen, psychischen oder geistigen Beeinträchtigungen. Diese Wohngemeinschaften verstehen sich als Alternative zum Pflegeheim. Hier leben insbesondere Menschen mit einem hohen Pflege- und Unterstützungsbedarf, der in der häuslichen Umgebung nicht mehr gewährleistet werden konnte.

Die Wohngemeinschaften sind keine Pflegeheime oder stationären Einrichtungen, sondern die Bewohner und Bewohnerinnen leben als Mieter in einer eigenen, gemeinsam genutzten Wohnung, wo es außer dem jeweils eigenem Zimmern auch gemeinsame Wohnzimmer und Küchen sowie auf die Bedürfnisse angepasste Badezimmer gibt, zusammen. Die Betreuung und Pflege wird rund um die Uhr durch ambulante Pflegedienste gewährleistet. Es gibt eine Trennung zwischen Wohnungsgeber (Vermieter) und Pflegeanbieter (ambulanter Pflegedienst), so dass jeder Bewohner und jede Bewohnerin zwei Verträge abschließt: einen Miet- und einen Pflegevertrag.

Folgende ambulante Einrichtungen im Gerontopsychiatrischen Verbund Spandau pflegen in Spandauer Wohngemeinschaften: