Im Januar 2003 gründeten Träger aus den Bereichen Gerontopsychiatrie, Altenhilfe, Altenpflege und Geriatrie den Gerontopsychiatrischen Verbund Spandau (kurz: GPV).
Ziel ist, die möglichst lückenlose Versorgung im gerontopsychiatrischen Bereich für den Bezirk Spandau sicherzustellen. Dazu vernetzen die Verbundpartner*innen ihre Angebote, um Bedürftigen und ihren Angehörigen stärkere Einfluss- und Gestaltungsmöglichkeiten zu eröffnen und auch die Arbeitszufriedenheit der professionell und ehrenamtlich Pflegenden zu verbessern.
Seit 2018 koordiniert die Goldnetz gGmbH den GPV Spandau. Seit August 2023 ist der GPV Spandau ein eingetragener Verein.
Im Jahr 2025 nimmt der GPV Spandau insbesondere die pflegenden An- und Zugehörigen in den Fokus und erarbeitet gemeinsam mit seinen Mitglieder sowie mit pflegenden und sorgenden An- und Zugehörigen ein Konzept zu einer bezirklichen An- und Zugehörigenvertretung.
Für Fragen und Anregungen stehen Ihnen gerne die Mitglieder der Geschäftsführung zur Verfügung.
Die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege stellt seine Förderung der Berliner Verbünde und damit auch des GPV Spandau e.V. ein.
Im Dezember 2025 findet der 2. Spandauer Demenztag mit über 65 Teilnehmden im Paul-Schneider-Haus statt. In drei Workshops erfahren die Teilnehmenden aus den Bereichen Kultur, Natur und aus migrantischen Organisationen, wie (bestehende) Freizeitangebote so gestaltet werden können, dass sie sich auch für Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen eignen.
Mirjam Ottlewksi, Koordinatorin für Inklusion des Bezirksamtes Spandau, Rebekka Krüger von der Bezirkszentralbibliothek und die Netzwerkkoordinatorin des GPV Spandau e.V., Inga Freisleben, gründen die Spandauer Aktionswoche Inklusion. Mit über 150 Teilnehmenden findet erstmals der Spandauer Demenztag unter dem Titel "Mittendrin und nicht allein" in der Zitadelle Spandau statt.
Im August gründet sich der GPV Spandau zu einem eingetragenen Verein.
Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung unter Senatorin Dilek Kolat schreibt Projektmittel für die Berliner Geriatrischen und Gerontopsychiatrischen Verbünde erstmalig aus, welche seither jährlich ausgeschrieben werden. Die Goldnetz gGmbH übernimmt für den GPV Spandau die Beantragung der Senats- sowie der Netzwerkförderung und stellt aus den Mitteln eine Netzwerkkoordination.
Erstmalig wird die AOK Netzwerkförderung nach § 45c Abs. 9 SGBXI ausgeschrieben, die seither einen festen Bestandtteil der Finanzierung des GPV Spandau ausmacht.
Unter dem Berliner Senator für Gesundheit und Soziales, Mario Czaja, wird die Rahmenstrategie 80 plus vorgelegt, in der eine Sachverständigenkommission einen höheren Formalisierungsgrad (z.B. durch die Gründung zu Vereinen) und eine feste Finanzierung der Berliner Verbünde empfiehlt.
Die Mittel für die Geschäftstelle des GPV Spandau müssen im Bezirksamt eingespart werden.
Prof. Dr. Nast (Leiter der Abteilung Gerontopsychiatrie und Tagesklinik des Nervenklinikums Spandau) und Frau Pasche (damals Geriatrie-Koordinatorin des Bezirksamtes Spandau) gründen den GPV Spandau mit dem Ziel, eine möglichst lückenlose Versorgung für gerontopsychiatrisch Erkrankte sicherzustellen. Das Bezirksamt Spandau stellt mit 50% Stellenanteil eine Geschäfststelle für den GPV Spandau zur Verfügung.
Die Bundesfinanzierung der Modellprojekte läuft aus. Die Mitgliedsunternehmen der Modell-Verbünde verpflichten sich, die entstandene Finanzierungslücke als Mitgliedsbeiträge aufzubringen.
Schließung der Nervenklinik Spandau als geschlossene psychiatrische Einrichtung. Dank einer Modellförderung entstehen mit dem GPV Charlottenburg-Wilmersdorf und dem Qualitätsverbund Netzwerk im Alter Pankow e.V. die Vorbilder der heutigen Pflegeverbünde in Berlin, die als Modellprojekte nach dem Vorbild der Psychosozialen Arbeitsgemeinschaften gegründet wurden.
Der Bundestag verabschiedet die Psychiatrie-Enquête und beschließt damit eine Ambulantisierung der Versorgung psychitarisch Erkrankter, welche eine bessere Vernetzung der einzelnen Träger notwendig macht