Corona-Informationen für Senior*innen und Angehörige

Beiträge

Aktuellste Beiträge
-19.10. Pflegende Angehörige: Akuthilfen in der COVID-19-Pandemie werden verlängert
-19.10. Nationales Gesundheitsportal online
-19.10. Ratgeber der Verbraucherzentrale: Das Vorsorge-Handbuch
-12.10. Online-Befragungen: Akzeptanz von Smart-Home-Geräten und Robotern in der Küche

Infomaterialien
aktuelle Informationen zum Umgang mit der Pandemie in 18 Sprachen
Kostenfreie Angebote zur Pflege zu Hause während der Corona-Pandemie, z. T. auch auf Türkisch
Kostenloser Kurzratgeber „Beratung zur Pflege“
Tipps für pflegende Angehörige zum Schutz vor dem Corona-Virus
Online-Pflegekurse für die häusliche Pflege
Internet-Portal der BZgA: Neuer Schwerpunkt zu Corona
Menschen mit Demenz: Tipps zur besseren Verständigung (Beitrag vom 28.07.20)
Informationen der Senatsverwaltung(en) für ältere Menschen, Pflegebedürftige und pflegende Angehörige
Infoblatt: Leistungen für Krankenversicherte, Pflegebedürftige und pflegende Angehörige in Corona-Zeiten (Beitrag vom 15.07.20)
Achter Altersbericht: Digitalisierung bietet großes Potenzial für ältere Menschen (Beitrag vom 09.09.20)
Pflegereport 2020: Rund ein Viertel der Pflegehaushalte „hoch belastet“ (Beitrag vom 05.10.20)
Erster umfassender Report: Chronische Krankheiten in Deutschland – laienverständliche Übersicht (Beitrag vom 05.10.20)

Beratungs- und Unterstützungsangebote
Beratungstelefon, kostenlos und anonym
Neues Infotelefon des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (Beitrag vom 15.07.20)

Temporäre Notfall-Pflegeeinrichtung in Berlin gestartet (Meldung vom 26.06.20)
Kostenlose Pflegerechtsberatung der Verbraucherzentrale Berlin (Beitrag vom 28.08.20)
Digital-Kompass: kostenfreie Angebote für Senior*innen rund um Internet und Co.
Ehrenamtliche übernehmen Einkäufe
Einkaufsdienst
Fitness zu Hause (neuester Beitrag vom 16.07.20)
Senioren-Ratgeber
Polizei-Tipps gegen Corona-Straftaten
Verbraucherzentrale sammelt Hinweise zu Corona-Ärger

Medienangebote
BAGSO-Podcast
Podcast der Körber-Stiftung: 72-Jährige YouTuberin Greta Silver spricht über Alter und Digitalisierung
Fernsehspot für Berliner Senior*innen

Infomaterialien

Aktuelle Informationen in 18 Sprachen

Auf der Internetseite der Bundesbeauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration gibt es aktuelle Informationen zum Umgang mit der Pandemie mittlerweile in 18 Sprachen. Neu ist außerdem ein Faltblatt in verschiedenen Sprachen zum Herunterladen, Ausdrucken und Verteilen an Menschen, die keinen Zugang zum Internet haben. Die Internetseite beantwortet unter anderem Fragen zum Schutz vor dem Virus, zu finanziellen Hilfen der Bundesregierung, zu Reisebeschränkungen und Grenzkontrollen, zur Beschränkung sozialer Kontakte und zum mehrsprachigen Hilfetelefon für Frauen in Gewaltsituationen.
zur Internetseite

Kostenfreie Angebote zur Pflege zu Hause

Übersicht der aktuellen Angebote zur Pflege zu Hause während der Corona-Pandemie vom Programm „Pflege in Familien fördern – PfiFf“ der AOK Pflege Akademie (alle Angebote sind kostenfrei und können unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder eines Pflegegrades in Anspruch genommen werden):

Telefonische Anleitung für die Pflege zu Hause während der Corona-Pandemie (auch auf Türkisch): In der Sprechstunde stehen Ihnen kompetente Pflegefachkräfte bei Fragen zur praktischen Pflege in der Häuslichkeit zur Seite.
Anmeldung für einen individuellen zeitnahen Termin für eine telefonische Pflegeanleitung per Telefon (0800 265080-31541, Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr) oder per E-Mail (pflegeakademie@nordost.aok.de)

Wertvolle Informationen (auch auf Türkisch): Tipps zum Kontaktepflegen, Leistungsrecht, zu wichtigen Telefonnummern (z. B. der Pflegestützpunkte als neutrale und kostenfreie Beratungsstellen), Unterstützung für junge Pflegende als ausdruckbare Themenblätter  aok-pfiff.de/hilfe-entlastung/pfiff-themenblätter

Besondere Inhalte zum Thema Coronavirus und zahlreiche Informationen über Pflegeleistungen, besondere Pflegesituationen, Unterstützung, Entlastung und zu besonderen Krankheitsbildern sowie Hinweise zu den Pflegestützpunkten auf der Internetseite für pflegende Angehörige

Nützliche Anregungen für einen leichteren Pflegealltag in der Rubrik Tipps & Tricks aok-pfiff.de/tipps-tricks; Hinweise für die Begleitung von Pflegebedürftigenin der jetzigen Situation in der neuen Serie „Kontakte pflegen“

Erlernen von praktischen Handgriffen für den Pflegealltag zu Hause, veranschaulicht durch Pflegefilme zum wiederholten Anssehen. Besondere Themen der Pflege, Informationen zu Pflegeleistungen und eine Videoserie mit dem Schwerpunkt Parkinson stehen auf der Internetseite aok-pfiff.de/pflegefilme oder über den PfiFf-YouTube-Kanal jederzeit zur Verfügung.

Kontakt der AOK Pflege Akademie für weitere Fragen:
Telefon:
0800 265080-31541 (Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr)
E-Mail: pflegeakademie@nordost.aok.de

Kostenloser Kurzratgeber „Beratung zur Pflege“

Für die professionelle Pflege sind Leitlinien und Standards wichtige Qualitätsmaßstäbe. Bei der Vielzahl an Dokumenten fällt es selbst Fachleuten schwer, sich einen Überblick zu verschaffen. Das Zentrum für Qualität in der Pflege (ZQP) bietet daher eine frei zugängliche Online-Übersicht über pflegerische Leitlinien, Standards sowie zu HTA-Berichten, die für die professionelle Pflegepraxis und -ausbildung relevant sind.
Für pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen hat das ZQP den kostenlosen Kurzratgeber „Beratung zur Pflege“ veröffentlicht. Er informiert über mögliche Beratungsthemen und -ziele und gibt einen Überblick über Beratungsangebote und Dienstleister.
zum Kurzratgeber „Beratung zur Pflege“ | zu den Pflegerischen Leitlinien

Tipps für pflegende Angehörige zum Schutz

Das Zentrum für Qualität in der Pflege hat Tipps für pflegende Angehörige zum Schutz vor dem Corona-Virus zusammengestellt. Unter dem folgenden Link finden Sie die hilfreiche Zusammenstellung: https://www.pflege-praevention.de/corona-schutz-angehoerige/

Online-Pflegekurse für die häusliche Pflege

Wir möchten Sie auf das kostenlose Angebot Johanniter-Pflegecoach Online-Pflegekurse für die häusliche Pflege hinweisen – Sie erhalten Informationen und Beratung für die Pflege zu Hause.
Dabei geht es um die Themen:
– Wie gelingt Pflege zu Hause? Überblick über wichtige Themen und praktisches Wissen
– Womit fange ich an? -Orientierung, Organisation und Kontrolle für Ihren Alltag
– Auf welche Leistungen hat der Pflegebedürftige Anspruch? – Übersicht und Fakten zu Anträgen und Leistungen aus der Pflegeversicherung
– Wie schaffe ich das? – Bewältigung und Entlastung des Pflegealltags durch hilfreiche Strategien
– Wer kann mir helfen? – Beratung durch kompetente Experten
zum Angebot

Internet-Portal der BZgA: Neuer Schwerpunkt zu Corona

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bietet mit einem neuen Schwerpunkt aktuelle und fachlich gesicherte Informationen zum neuartigen Coronavirus. Seniorinnen und Senioren finden dort Informationen, wie sie sich vor einer Ansteckung bestmöglich schützen können und was sie in der aktuellen Situation für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden tun können. Das Angebot zeigt geeignete Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen und liefert praktische Empfehlungen für den Alltag zu Hause – zum Beispiel Schritt-für-Schritt-Anleitungen, wie man über digitale Medien mit Freundeskreis und Familie in Verbindung bleiben kann.
zum Portal

Menschen mit Demenz: Tipps zur besseren Verständigung

Die Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V., Selbsthilfe Demenz, hat eine Broschüre mit 11 Tipps zur besseren Verständigung mit Menschen mit Demenz herausgegeben. Die A3-Plakate gibt es auch in Russisch, Polnisch und Türkisch, Plakate und Versand sind gratis.
zum Plakat in vier Sprachen | zur kostenlosen Bestellung | zur Download-Seite

Informationen für ältere Menschen, Pflegebedürftige und pflegene Angehörige

Informationen der Senatsverwaltung(en) für ältere Menschen sowie für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige: Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales und die Senatskanzlei haben ein Informationsblatt für Seniorinnen und Senioren zur Verfügung gestellt (siehe Anhang), das nunmehr auch in fünf Sprachen zur Verfügung steht – Englisch, Türkisch, Russisch, Arabisch und Farsi. Diese sind über diesen Link verfügbar.

Außerdem finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus (SARS-Covid-19) für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige sowie Handlungsempfehlungen auf den Webseiten von berlin.de, z. B. unter https://www.berlin.de/buergeraktiv/informieren/coronavirus/ oder auf der Seite Infos für Seniorinnen und Senioren.

Infoblatt: Leistungen für Krankenversicherte, Pflegebedürftige und pflegende Angehörige in Corona-Zeiten

In der Covid-19-Pandemie gibt es für krankenversicherte und pflegebedürftige Menschen sowie für pflegende Angehörige verschiedene finanzielle Hilfen. Die AWO-Pflegeberatung erklärt in einem neuen Infoblatt, welche Leistungen den Versicherten zustehen – und bis wann. Denn die Hilfen sind zeitlich begrenzt. Bei der Pflegeberatung der AWO können sich Ratsuchende kostenlos viele Informationen herunterladen, beispielsweise zur Pflegeversicherung, zur Pflege im Heim oder zu Hause oder zu Vorsorgemöglichkeiten. Sie können auch direkt Anfragen stellen, online oder telefonisch.
zum Informationsblatt

Nationales Gesundheitsportal online

Das Nationale Gesundheitsportal des Bundesministeriums für Gesundheit (BMG) bietet fachlich gesicherte Gesundheitsinformationen für Verbraucher*innen. Der Online-Service, der nun im Probebetrieb ist, hält neben unabhängigen Informationen zu Krankheiten sowie Expertenartikeln zu Ernährung und Bewegung, Pflege, Prävention und Digitalisierung des Gesundheitssystems auch eine Suchfunktion für Krankenhäuser und Ärztinnen und Ärzte bereit.
Das Angebot ist barrierefrei und in Gebärdensprache verfügbar.
zum Nationalen Gesundheitsportal | spezifische Inforationen zu COVID-19

Achter Altersbericht: Digitalisierung bietet großes Potenzial für ältere Menschen

Welchen Einfluss hat die rasant fortschreitende Digitalisierung auf das Leben älterer Menschen, und welche Möglichkeiten bietet das Unterstützungspotenzial digitaler Technik gerade in Krisenzeiten? Der Achte Altersbericht der Bundesregierung befasst sich mit Entwicklung und Anwendung digitaler Technologien sowie mit deren Auswirkungen vor allem in den Lebensbereichen Wohnen, Mobilität, soziale Integration, Gesundheit, Pflege und auch mit dem Leben im Quartier.
weitere Informationen, Bestellung, Download, PM vom 12.08.2020 und Kurzfassung in Deutsch und Englisch auf der Webseite der Geschäftsstelle für die Altersberichte der Bundesregierung

Pflegereport 2020: Rund ein Viertel der Pflegehaushalte „hoch belastet“

Für eine Studie befragte das Institut Forsa im Auftrag des WIdO von Dezember 2019 bis Januar 2020 rund 1.100 pflegende Angehörige. Etwa ein Viertel der Pflegehaushalte fühlt sich durch die Pflege zeitlich und psychisch sehr stark belastet. Gleichzeitig tragen Haushalte, in denen Angehörige zu Hause gepflegt werden, im Durchschnitt nur geringe finanzielle Eigenbeteiligungen. Die genauen Ergebnisse finden Sie auf der Website des Springer-Verlags.
kostenloser Download

Erster umfassender Report: Chronische Krankheiten in Deutschland – laienverständliche Übersicht

Mehr als die Hälfte der älteren deutschen Bevölkerung ist chronisch krank. Was chronische Krankheiten für das Gesundheitswesen, für die Gesellschaft und für die Patienten selbst bedeuten, fasst jetzt ein Report des Instituts für Allgemeinmedizin der Goethe-Universität Frankfurt zusammen. Der Report mit Zahlen, Fakten und Patientenstimmen arbeitet die oft hoch komplexen Daten zu Verbreitung, Ursachen und Folgen chronischer Krankheiten auf und schildert Fallbeispiele. Er ist barrierefrei als pdf aufbereitet und kostenfrei im Internet oder als gedruckte Version erhältlich. Das Projekt wurde von der Robert Bosch Stiftung GmbH gefördert.
Vollständige PM und Download des Reports

Beratungs- und Unterstützungsangebote

Beratungstelefon, kostenlos und anonym

Fast zwei Monate Lockdown, nun plötzlich zahlreiche Lockerungen, Angst vor Ansteckung, Sorge um Angehörige: Die Auswirkungen der Corona-Pandemie können Menschen verwirren oder überfordern. Das Beratungstelefon des Berufsverbands Deutscher Psychologinnen und Psychologen bietet Hilfe und Unterstützung. Täglich zwischen 8 und 20 Uhr können Ratsuchende unter 0800 777 22 44 kostenlos und anonym anrufen und mit Psychologinnen und Psychologen sprechen. Diese hören zu, geben Empfehlungen und verweisen die Anrufenden bei Bedarf an passende Expertinnen und Experten.
mehr Informationen

Neues Infotelefon des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes

Viele Menschen mit Seheinschränkungen verfügen weder über einen Daisy-Player noch über einen Computer oder ein Smartphone. Ab sofort können sie sich telefonisch Informationen des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) anhören. Den Anfang machen Texte aus dem Corona-Ratgeber (www.dbsv.org/corona), die für das Telefon-Format leicht angepasst wurden. Ab September ergänzt der DBSV das telefonische Angebot um ausgewählte Meldungen aus seinem Newsletter und dem Verbandsmagazin „Sichtweisen“. Das DBSV-Infotelefon ist rund um die Uhr erreichbar.
Anrufen unter 030 – 2555 80808, alles Weitere wird dann am Telefon erklärt.
zur Internetseite des DBSV


Temporäre Notfall-Pflegeeinrichtung in Berlin gestartet

Berlin startet zusammen mit Vivantes Forum für Senioren GmbH eine Notfall Pflegeenrichtung – ein Angebot für besonders schutzbedürftige Menschen, die aufgrund der Corona-Pandemie in ihrer bisherigen Wohnsituation akut nicht versorgt werden können (temporäres Angebot vom 01.06.2020 bis zum 31.12.2020).
Das Ziel ist, pflegebedürftigen Berliner*innen eine temporäre pflegerische Versorgung von in der Regel bis zu 2 Wochen, maximal jedoch 4 Wochen, anzubieten.
Die Einrichtung mit 118 Plätzen befindet sich in der Blücherstraße 26 B in Berlin-Kreuzberg.
Im Vorfeld der Aufnahmen nehmen Sie bitte unbedingt Kontat zum Casemanagement Team der Vivantes Forum für Senioren GmbH unter 030 130 111803 oder 030 130 111809 auf. Die Bedingungen zur Nutzung des Angebots finden Sie im pdf-Dokument der Senatsverwaltung.

Kostenlose Pflegerechtsberatung der Verbraucherzentrale Berlin

Am 24.08.2020 startete die Verbraucherzentrale Berlin eine kostenlose Pflegerechtsberatung. Sie bietet ratsuchenden Verbraucher*innen eine spezialisierte Rechtsberatung zu ihren Rechten in ambulanter und stationärer Pflege je nach Pflegesituation und individueller Lebenslage. Jedoch findet keine Rechtsberatung zu den Ansprüchen gegenüber den Pflege- und Krankenkassen statt.
Die Verbraucherzentrale übernimmt auch außergerichtliche Rechtsvertretungen. Zusätzlich informiert sie die Mitarbeiter*innen der Pflegestutzpunkte zu den rechtlichen Fragen in der Pflege. Außerdem werden Vorträge, Workshops und andere Maßnahmen zur Schulung für Verbraucher*innen sowie Fachpublikum angeboten.
Termine für die Pflegerechtsberatung können
über das Termintelefon 030 214 85-0 (Montag bis Freitag, 10:00 – 16:00 Uhr) oder über die Online-Terminbuchung vereinbart werden.
Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite.

Pflegende Angehörige: Akuthilfen in der COVID-19-Pandemie werden verlängert

Pflegende Angehörige benötigen in der Corona-Krise auch weiterhin flexible Unterstützungsangebote. Daher werden die Akuthilfen für pflegende Angehörige, die zunächst bis zum 30. September 2020 galten, bis zum 31. Dezember 2020 verlängert. Wer coronabedingt Angehörige pflegt und erwerbstägig ist, erhält durch die Verlängerung auch weiterhin das Recht, bis zu 20 Arbeitstage pro Akutfall der Arbeit fernzubleiben. Auch das Pflegeunterstützungsgeld wird für diese Zeit verlängert.
zur Pressemitteilung

Digital-Kompass: kostenfreie Angebote für Senior*innen rund um Internet und Co.

Der Digital-Kompass stellt kostenfreie Angebote für Senior*innen rund um Internet und Co. bereit. Derzeit entstehen 100 Standorte, an denen Internetlotsen älteren Menschen ermöglichen, digitale Angebote auszuprobieren. Der Digital-Kompass ist ein Projekt der BAGSO – Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen und Deutschland sicher im Netz e.V. in Partnerschaft mit der Verbraucher Initiative mit Förderung des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz.
zur Internetseite
DsiN (Deutschland sicher im Netz) für ältere Menschen vor Ort: Digitaler Engel – zum Angebot
für Vereine und Ehrenamt: Digitale Nachbarschaft

Ehrenamtliche übernehmen Einkäufe

Das Unionhilfswerk/Hürdenspringer vermitteln Ihnen gerne Ehrenamtliche, die Einkäufe übernehmen für:
– alte und hochalte Menschen oder Menschen der Risikogruppe,
– Mitarbeitende systemrelevanter Berufe (also auch Mitarbeitende der Pflege, Ärzte, weitere),
– auch eine (ehrenamtliche) Übernahme und damit Entlastung der in der Versorgung tätigen Mitarbeitenden/Pflegenden von Einkäufen für Klientinnen ist möglich.

Nehmen Sie am besten direkt mit Herrn Banffy unter 0174 / 19 64 868 oder matthias.banffy@unionhilfswerk.de Kontakt auf oder melden Sie sich gerne auch bei Nachfragen bei uns.

Einkaufsdienst

Neben den Ehrenamtlichen hat sich der senatsgeförderte Mobilitätshilfedienst vom Fördererverein Heerstraße Nord e.V. seit Mitte März zur Aufgabe gemacht, seine vielen bekannten hochaltrigen Senioren und auch neue Senioren (die in  ihrer Häuslichkeit wohnen) zu unterstützen, indem er für sie einen Einkaufsdienst erledigt.
Falls jemand selbstständig (auch ein paar Stufen) gehen kann, begleiten die Mobilitätshelfer mit dem gebotenen Abstand die Menschen auch nach draußen an die frische Luft. Das heißt, dass man nicht zusammen in ein Geschäft oder in eine Arztpraxis etc. geht.

Normalerweise beginnt der Mobilitätshilfedienst seine Arbeit mit einem Hausbesuch, um die Menschen genauer kennenzulernen und ihre Wünsche und Bedarfe abzuklären. Dieser entfällt natürlich zur Zeit.

Die Mobilitätshelfer erreichen Sie unter der Telefonnummer (030) 23 93 75 83.

Online-Befragungen: Akzeptanz von Smart-Home-Geräten und Robotern in der Küche

Die Forschungsgruppe Geriatrie der Universitätsklinik Charité in Berlin sucht für zwei Online-Studien Teilnehmende, die über 60 Jahre alt sind. Für das Projekt „AuRorA“ untersucht die Forschungsgruppe die Akzeptanz für ein robotisches Assistenzsystem, das ältere Menschen beim Kochen unterstützen soll. Im Projekt „SmartPointer“ wird eine intelligente Fernbedienung für die Steuerung von Haushaltsgeräten entwickelt. Dabei interessiert die Forschenden unter anderem, wie die Einstellung älterer Menschen gegenüber intelligenten Smart-Home-Technologien ist. Beide Verbundprojekte werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.
zum Onlinefragebogen „AuRorA“ | zum Onlinefragebogen „SmartPointer“

Fitness zu Hause

Bewegungspackung mit leichten Übungen
Training zu Hause
Bewegungsangebote für zu Hause für Menschen 60+
Fit bleiben zu Hause

Bewegungspackung mit leichten Übungen

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat eine Bewegungspackung herausgebracht, eine kleine Schachtel mit 25 Übungskarten. Diese motiviert mit leicht umzusetzenden Tipps und Anregungen zur Bewegung. Die Übungen stammen aus dem Alltagstrainingsprogramm. Sie können online angesehen oder als Packungen kostenfrei bestellt werden.
zu den Übungen | zur kostenlosen Karten-Bestellung

Training zu Hause

Fit für 100: Deutsche Sporthochschule Köln bietet einfach umsetzbares Training für zu Hause an. Zurzeit verbringen viele Menschen viel Zeit daheim und bewegen sich wahrscheinlich weniger. Die Deutsche Sporthochschule Köln (DSHS) hat für die aktuelle „Besser zuhause bleiben“-Situation ein Trainingsprogramm mit Übungen entwickelt, die sich mit einfachen Mitteln allein umsetzen lassen – beispielsweise mit Hilfe eines Stuhls. Es sei extrem wichtig, Beweglichkeit, Koordination und Muskulatur weiter zu trainieren, beispielsweise um Stürzen vorzubeugen, so die DSHS. Das Programm richtet sich vor allem an Menschen ab 70.
Hier geht es zu den Übungen.

Bewegungsangebote für zu Hause für Menschen 60+

Bewegungsangebote für zu Hause für Menschen 60+ finden Sie bei Älter werden in Balance, einem Angebot der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, wie auch bei GYMWELT-Spezial 60 Plus des Deutschen Turner-Bunds. Die Angebote sind mit einfachsten Mitteln und für jeden Kenntnisgrad umzusetzen – probieren Sie es aus und viel Spaß dabei!

Fit bleiben zuhause

Im vierten BAGSO-Podcast „Zusammenhalten in dieser Zeit“ erzählt Roswitha Verhülsdonk, Ehrenvorsitzende der BAGSO und 93 Jahre alt, wie sie sich mit täglichen Gymnastikübungen und Bewegung im Alltag fit hält – gerade jetzt, wo sie mehr als sonst zu Hause ist. Wie man mit einfachen Übungen Herz, Kreislauf, Koordination und Kraft trainiert, erläutern der Sportmediziner Winfried Banzer und der Sportwissenschaftler Ingo Froböse. Das Wichtigste ist: anfangen und dranbleiben!
zum Podcast


Senioren-Ratgeber

Hier finden Sie Themen der aktuellen kostenlosen Ausgabe in Ihrer Apotheke. zum Senioren-Ratgeber

Polizei-Tipps gegen Corona-Straftaten

Kriminelle nutzen die Corona-Pandemie für ihre Machenschaften: Sie geben sich als Covid-19-Tester, Spendensammler oder infizierte Enkel aus und betrügen Menschen um Geld und Wertsachen. Die Polizei hat auf ihrem Internetportal „Polizei-Beratung“ einen eigenen Bereich für Corona-Straftaten eingerichtet. Dort gibt sie einen schnellen Überblick über aktuelle Maschen und vermittelt Tipps, wie man sich vor diesen Straftaten schützen kann. Thema sind auch Falschmeldungen, die vor allem über soziale Netzwerke und Messengerdienste verbreitet werden. Nutzerinnen und Nutzer finden außerdem Kontakte für akute Probleme.
zum Portal

Verbraucherzentrale sammelt Hinweise zu Corona-Ärger

Gegen #Corona-Ärger: Verbraucherzentrale sammelt Hinweise
Neben Solidarität setzt die Corona-Krise auch kriminelle Energien frei: überteuerte Hygieneprodukte, falsche Online-Shops, vermeintliche Wundermittel gegen das Coronavirus: Betrüger nutzen die Verunsicherung der Verbraucherinnen und Verbraucher aus. Der Verbraucherzentrale Bundesverband möchte sich ein genaues Bild der Lage machen und bittet um Mithilfe. Über ein Beschwerdeformular im Internet sammelt er Hinweise und Informationen über Betrugsfälle und Ärger. Er analysiert die Folgen der Corona-Krise für Verbraucherinnen und Verbraucher, um neu entstandene Probleme oder Missstände frühzeitig thematisieren zu können.
zum Beschwerdeformular

Ratgeber der Verbraucherzentrale: Das Vorsorge-Handbuch

Der Ratgeber „Das Vorsorge-Handbuch. Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht, digitaler Nachlass, Betreuungsverfügung, Testament“ der Verbraucherzentrale gibt Verbraucher*innen Tipps für die Erstellung einer geeigneten Vorsorge- und Patientenverfügung. Er ist nun in sechster Auflage erschienen. Zu den weiteren Themen gehören das Testament, Bankenvollmachten und der digitale Nachlass sowie Sorgerechts- und Betreuungsverfügungen. Das Handbuch enthält Schritt-für-Schritt-Anleitungen, Textbausteine und Musterbeispiele.
zum Handbuch

Medien-Angebote

BAGSO-Podcast: Zusammenhalten in dieser Zeit
Podcast: 72jährige YouTuberin über Alter und Digitalisierung
Fernsehspot für Berliner Senior*innen

BAGSO-Podcast

Die Podcast-Reihe der BAGSO „Zusammenhalten in dieser Zeit“ behandelt Themen, die für ältere Menschen in Zeiten der Corona-Pandemie besonders drängend sind. Seit April dieses Jahres vermittelt er verständlich Informationen, gibt Tipps und berichtet von guten und ermutigenden Beispielen, die Älteren dabei helfen, gut durch diese Zeit zu kommen.
zu den Podcasts – hier finden Sie auch die Manuskripte im pdf-Format.
Folge 13: Was tun bei Symptomen?: Der Herbst ist die klassische Zeit für Husten und Schnupfen. Normalerweise ist das nicht schlimm, aber in diesem Jahr schwingt immer eine Frage mit: Ist es „nur“ eine Erkältung oder ist es eine Corona-Infektion? Kann man das eindeutig unterscheiden? Die 13. Folge des BAGSO-Podcast klärt auf mit aktuellen Informationen des Robert Koch-Instituts und Hinweisen der Ärztin Dr. Christiane Friedländer vom Hartmannbund, was man tun sollte, wenn man bei sich selbst Krankheitszeichen entdeckt.

Podcast der Körber-Stiftung: 72-jährige YouTuberin Greta Silver spricht über Alter und Digitalisierung

„Erwarte das Beste vom Leben, es steht Dir zu“, sagt Greta Silver, die 2014 mit 66 Jahren eine Karriere auf YouTube startete. Silver ist der Meinung, dass das Alter die Freiheit biete, gewohnte Bahnen zu verlassen und sich an Neues zu wagen, beispielsweise auch an digitale Technik. Dazu sei es aber notwendig, das Alter von seinem schlechten Ruf zu befreien. Die 72-Jährige ist der beste Beweis dafür, dass in jeder Lebensphase ein Aufbruch möglich ist. Sie macht Mut, neugierig zu bleiben, eigene Wünsche zu erkennen und sich diese zu erfüllen.
zum Podcast | zur Seite Digitale Alterswelten der Körber-Stiftung

Fernsehspot für Berliner Senioren

Berlin Partner hat mit Unterstützung des Berliner Senats einen Fernsehspot entwickelt, der sich an die Berliner Senior*innen richtet. Vier ältere Berliner*innen zeigen, wie sie in Zeiten von Corona leben, was sie zum Schutz ihrer Gesundheit und der anderer aufgeben und warum sie trotzdem zuversichtlich sind. Der Spot ist hier eingestellt. (Untertitel sind in Deutsch, Englisch, Türkisch und Arabisch verfügbar).


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