Corona-Informationen für Senior*innen und Angehörige

Das Unionhilfswerk/Hürdenspringer vermitteln Ihnen gerne Ehrenamtliche, die Einkäufe übernehmen für:
– alte und hochalte Menschen oder Menschen der Risikogruppe,
– Mitarbeitende systemrelevanter Berufe (also auch Mitarbeitende der Pflege, Ärzte, weitere),
– auch eine (ehrenamtliche) Übernahme und damit Entlastung der in der Versorgung tätigen Mitarbeitenden/Pflegenden von Einkäufen für Klientinnen ist möglich.

Nehmen Sie am besten direkt mit Herrn Banffy unter 0174 / 19 64 868 oder matthias.banffy@unionhilfswerk.de Kontakt auf oder melden Sie sich gerne auch bei Nachfragen bei uns.


Neben den Ehrenamtlichen hat sich der senatsgeförderte Mobilitätshilfedienst vom Fördererverein Heerstraße Nord e.V. seit Mitte März zur Aufgabe gemacht, seine vielen bekannten hochaltrigen Senioren und auch neue Senioren (die in  ihrer Häuslichkeit wohnen) zu unterstützen, indem er für sie einen Einkaufsdienst erledigt.
Falls jemand selbstständig (auch ein paar Stufen) gehen kann, begleiten die Mobilitätshelfer mit dem gebotenen Abstand die Menschen auch nach draußen an die frische Luft. Das heißt, dass man nicht zusammen in ein Geschäft oder in eine Arztpraxis etc. geht.

Normalerweise beginnt der Mobilitätshilfedienst seine Arbeit mit einem Hausbesuch, um die Menschen genauer kennenzulernen und ihre Wünsche und Bedarfe abzuklären. Dieser entfällt natürlich zur Zeit.

Die Mobilitätshelfer erreichen Sie unter der Telefonnummer (030) 23 93 75 83.


Auf der Internetseite der Bundesbeauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration gibt es aktuelle Informationen zum Umgang mit der Pandemie mittlerweile in 18 Sprachen. Neu ist außerdem ein Faltblatt in verschiedenen Sprachen zum Herunterladen, Ausdrucken und Verteilen an Menschen, die keinen Zugang zum Internet haben. Die Internetseite beantwortet unter anderem Fragen zum Schutz vor dem Virus, zu finanziellen Hilfen der Bundesregierung, zu Reisebeschränkungen und Grenzkontrollen, zur Beschränkung sozialer Kontakte und zum mehrsprachigen Hilfetelefon für Frauen in Gewaltsituationen. zur Internetseite


Übersicht der aktuellen Angebote zur Pflege zu Hause während der Corona-Pandemie vom Programm „Pflege in Familien fördern – PfiFf“ der AOK Pflege Akademie (alle Angebote sind kostenfrei und können unabhängig von der Kassenzugehörigkeit oder eines Pflegegrades in Anspruch genommen werden):

Telefonische Anleitung für die Pflege zu Hause während der Corona-Pandemie (auch auf Türkisch): In der Sprechstunde stehen Ihnen kompetente Pflegefachkräfte bei Fragen zur praktischen Pflege in der Häuslichkeit zur Seite.
Anmeldung für einen individuellen zeitnahen Termin für eine telefonische Pflegeanleitung per Telefon (0800 265080-31541, Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr) oder per E-Mail (pflegeakademie@nordost.aok.de)

Wertvolle Informationen (auch auf Türkisch): Tipps zum Kontaktepflegen, Leistungsrecht, zu wichtigen Telefonnummern (z. B. der Pflegestützpunkte als neutrale und kostenfreie Beratungsstellen), Unterstützung für junge Pflegende als ausdruckbare Themenblätter  aok-pfiff.de/hilfe-entlastung/pfiff-themenblätter

Besondere Inhalte zum Thema Coronavirus und zahlreiche Informationen über Pflegeleistungen, besondere Pflegesituationen, Unterstützung, Entlastung und zu besonderen Krankheitsbildern sowie Hinweise zu den Pflegestützpunkten auf der Internetseite für pflegende Angehörige

Nützliche Anregungen für einen leichteren Pflegealltag in der Rubrik Tipps & Tricks aok-pfiff.de/tipps-tricks; Hinweise für die Begleitung von Pflegebedürftigenin der jetzigen Situation in der neuen Serie „Kontakte pflegen“

Erlernen von praktischen Handgriffen für den Pflegealltag zu Hause, veranschaulicht durch Pflegefilme zum wiederholten Anssehen. Besondere Themen der Pflege, Informationen zu Pflegeleistungen und eine Videoserie mit dem Schwerpunkt Parkinson stehen auf der Internetseite aok-pfiff.de/pflegefilme oder über den PfiFf-YouTube-Kanal jederzeit zur Verfügung.

Kontakt der AOK Pflege Akademie für weitere Fragen:
Telefon:
0800 265080-31541 (Montag bis Freitag von 8 bis 16 Uhr)
E-Mail: pflegeakademie@nordost.aok.de


Das Zentrum für Qualität in der Pflege hat Tipps für pflegende Angehörige zum Schutz vor dem Corona-Virus zusammengestellt. Unter dem folgenden Link finden Sie die hilfreiche Zusammenstellung: https://www.pflege-praevention.de/corona-schutz-angehoerige/


Wir möchten Sie auf das kostenlose Angebot Johanniter-Pflegecoach Online-Pflegekurse für die häusliche Pflege hinweisen – Sie erhalten Informationen und Beratung für die Pflege zu Hause.
Dabei geht es um die Themen:
– Wie gelingt Pflege zu Hause? Überblick über wichtige Themen und praktisches Wissen
– Womit fange ich an? -Orientierung, Organisation und Kontrolle für Ihren Alltag
– Auf welche Leistungen hat der Pflegebedürftige Anspruch? – Übersicht und Fakten zu Anträgen und Leistungen aus der Pflegeversicherung
– Wie schaffe ich das? – Bewältigung und Entlastung des Pflegealltags durch hilfreiche Strategien
– Wer kann mir helfen? – Beratung durch kompetente Experten
zum Angebot


Internet-Portal der BZgA: Neuer Schwerpunkt zu Corona

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bietet mit einem neuen Schwerpunkt aktuelle und fachlich gesicherte Informationen zum neuartigen Coronavirus. Seniorinnen und Senioren finden dort Informationen, wie sie sich vor einer Ansteckung bestmöglich schützen können und was sie in der aktuellen Situation für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden tun können. Das Angebot zeigt geeignete Hygiene- und Verhaltensmaßnahmen und liefert praktische Empfehlungen für den Alltag zu Hause – zum Beispiel Schritt-für-Schritt-Anleitungen, wie man über digitale Medien mit Freundeskreis und Familie in Verbindung bleiben kann.
Hier geht es zum Portal.


Informationen der Senatsverwaltung(en) für ältere Menschen sowie für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige: Die Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales und die Senatskanzlei haben ein Informationsblatt für Seniorinnen und Senioren zur Verfügung gestellt (siehe Anhang), das nunmehr auch in fünf Sprachen zur Verfügung steht – Englisch, Türkisch, Russisch, Arabisch und Farsi. Diese sind über diesen Link verfügbar.

Außerdem finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Coronavirus (SARS-Covid-19) für Pflegebedürftige und pflegende Angehörige sowie Handlungsempfehlungen auf den Webseiten von berlin.de, z. B. unter https://www.berlin.de/buergeraktiv/informieren/coronavirus/ oder auf der Seite Infos für Seniorinnen und Senioren.


Fit für 100: Deutsche Sporthochschule Köln bietet einfach umsetzbares Training für zu Hause an. Zurzeit verbringen viele Menschen viel Zeit daheim und bewegen sich wahrscheinlich weniger. Die Deutsche Sporthochschule Köln (DSHS) hat für die aktuelle „Besser zuhause bleiben“-Situation ein Trainingsprogramm mit Übungen entwickelt, die sich mit einfachen Mitteln allein umsetzen lassen – beispielsweise mit Hilfe eines Stuhls. Es sei extrem wichtig, Beweglichkeit, Koordination und Muskulatur weiter zu trainieren, beispielsweise um Stürzen vorzubeugen, so die DSHS. Das Programm richtet sich vor allem an Menschen ab 70.
Hier geht es zu den Übungen.


Bewegungsangebote für zu Hause für Menschen 60+ finden Sie bei Älter werden in Balance, einem Angebot der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, wie auch bei GYMWELT-Spezial 60 Plus des Deutschen Turner-Bunds. Die Angebote sind mit einfachsten Mitteln und für jeden Kenntnisgrad umzusetzen – probieren Sie es aus und viel Spaß dabei!


Berlin Partner hat mit Unterstützung des Berliner Senats einen Fernsehspot entwickelt, der sich an die Berliner Senior*innen richtet. Vier ältere Berliner*innen zeigen, wie sie in Zeiten von Corona leben, was sie zum Schutz ihrer Gesundheit und der anderer aufgeben und warum sie trotzdem zuversichtlich sind. Der Spot ist hier eingestellt. (Untertitel sind in Deutsch, Englisch, Türkisch und Arabisch verfügbar).


Senioren-Ratgeber im Mai 2020: Hier finden Sie Themen der aktuellen kostenlosen Ausgabe in Ihrer Apotheke. Zum Senioren-Ratgeber


Gegen #Corona-Ärger: Verbraucherzentrale sammelt Hinweise
Neben Solidarität setzt die Corona-Krise auch kriminelle Energien frei: überteuerte Hygieneprodukte, falsche Online-Shops, vermeintliche Wundermittel gegen das Coronavirus: Betrüger nutzen die Verunsicherung der Verbraucherinnen und Verbraucher aus. Der Verbraucherzentrale Bundesverband möchte sich ein genaues Bild der Lage machen und bittet um Mithilfe. Über ein Beschwerdeformular im Internet sammelt er Hinweise und Informationen über Betrugsfälle und Ärger. Er analysiert die Folgen der Corona-Krise für Verbraucherinnen und Verbraucher, um neu entstandene Probleme oder Missstände frühzeitig thematisieren zu können.
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